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Vom Keller bis zum Dach

Die bautec in Berlin bietet auch 2018 wieder eine Fülle von Angeboten für ihre Besucher. Eines der wichtigsten Themen ist die Digitalisierung.

Wir integrieren erstmals auch Startups und geben ihnen die Chance zur Präsentation.

Wer thematische Vielfalt sucht und sich für alles rund ums Bauen interessiert, ist auf der bautec vom 20. bis 23. Februar 2018 in den Berliner Messehallen genau richtig. Das Angebot für die Besucher sei ungemein vielfältig und die Messe verfüge zudem über ein echtes Alleinstellungsmerkmal, sagt Projektleiterin Esther Piehl: „Wir behandeln die Bereiche Gebäudehülle und Gebäudetechnik stets als Systemverbund und betrachten damit das komplette Thema Gebäude – vom Keller bis zum Dach mitsamt seiner Infrastruktur – ganzheitlich.“

Esther Piehl, Projektleiterin

Das Programm der letzten bautec mit ihren rund 500 Ausstellern wurde sogar noch einmal erweitert, um auf die aktuellen Herausforderungen der Branche reagieren zu können. Der Fokus liege auf drei Kernthemen: Innovationen, Bildung und Effizienz, so Piehl. „In diesem Dreiklang decken wir die wichtigsten Fragen ab, die in der Bauwelt aktuell relevant sind.“ Um die Messe für Aussteller und Besucher noch interessanter zu gestalten, haben sich die Veranstalter neue Formate ausgedacht. Dazu zählen der „bautec Innovation Award“, für den sich Aussteller der bautec sowie der parallel stattfindenden „Grünbau Berlin“ mit ihren innovativen Produkten und Systemlösungen bewerben können.

Zusätzlich finden erstmals ein Tag der Immobilienwirtschaft sowie der bautec-Kongress „Fassade 2018“ statt, auf dem sich Architekten, Planer, Ingenieure und Vertreter des Handwerks über das Thema „Fassade 2018: Smart – Grün – Dynamisch“ austauschen können. „Namhafte Fassadenspezialisten aus Forschung und Lehre präsentieren gemeinsam mit international renommierten Architekten aktuelle Strömungen, neueste Technologien und preisgekrönte Bauten mit außergewöhnlichen Fassadenlösungen“, verspricht Projektleiterin Piehl.

In Zeiten von Wohnungsmangel besteht ein großes Interesse an kostengünstigem, aber ebenso auch nachhaltigem Wohnungsbau. Auch darauf reagieren die Ausstellungsmacher mit einer Sonderschau zum Thema serielles Bauen. Ausdrücklich richtet sich diese Schau auch an die Politik und Entscheidungsträger in der Verwaltung und aus der Wohnungsbauwirtschaft.

Natürlich stellt sich die bautec, die alle zwei Jahre stattfindet, auch dem Thema Digitalisierung. So gibt es beispielsweise eine Veranstaltung vom Bundesbauministerium zum Thema „Digitalisierung im Hochbau“. Der Fachkongress „Digitales Planen, Bauen und Betreiben – Neue Ideen umsetzen und Erfolg sichern“ stellt ebenfalls die Digitalisierung in den Mittelpunkt. Referenten aus der Baupraxis zeigen an konkreten Beispielen, wie der Einstieg in die Digitalisierung des Unternehmens gelingt und welche Einstiegsvarianten sich für BIM, also die Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden und anderen Bauwerken mithilfe von digitaler Technik anbieten. Zum Abschluss werden die Preise aus dem renommierten Wettbewerb „Auf IT gebaut“ verliehen.

Zusätzlich sind Vorträge zu den Themen Digitalisierung, BIM oder Smart-Home im Angebot. „Wir integrieren erstmals auch Startups und geben ihnen die Chance zur Präsentation“, kündigt Esther Piehl an. Dafür wurde ein spezielles Angebot für die Firmen erstellt. Informationen zur Messe, auch über die Anmeldefristen für einzelne Veranstaltungen gibt es auf www.bautec.com.

Fakten

Die bautec mit rund 500 Ausstellern findet alle zwei Jahre statt und richtet sich an Fachbesucher wie Architekten, Ingenieure und Handwerker ebenso wie an allgemeine Besucher. 2016 kamen 35 000 Besucher aus 30 Ländern. 76 Prozent davon gehörten zur Gruppe der Entscheider.

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Journalist

Armin Fuhrer

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