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Benutzerfreundlich und vielseitig einsetzbar: Kollaborierende Roboter von Universal Robots

Wie von Geisterhand greift ein automatisierter mechanischer Arm nach einem Bauteil und reicht es einem Arbeiter, der es auf seine Beschaffenheit prüft und dann verschraubt. Kollaborierende Roboter, kurz Cobots genannt, sind in vielen Bereichen inzwischen zum Alltag geworden – insbesondere dort, wo Menschen von schweren körperlichen oder eintönigen Arbeiten entlastet werden können.

Industrieroboter sind schon lange keine Domäne der Großindustrie mehr. Die Zeiten, in denen riesige Metallarme hinter Gittern Teile zusammenfügten, sind zwar nicht passé, aber neben großindustriellen Anwendungen ist die Robotertechnik inzwischen auch in den Mittelstand eingezogen. Vor allem das Aufkommen der Leichtbauroboter, die ohne oder nur mit minimaler Schutzumhausung unmittelbar neben menschlichen Arbeitskräften arbeiten, hat dazu geführt, dass inzwischen auch mittelständische Unternehmen erkannt haben, wie die Automatisierung von Fertigungsprozessen ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken kann. Ein wichtiger Fokus beim Einsatz der Technologie liegt darauf, schwere menschliche Arbeit leichter zu machen und sie dort als entlastenden Faktor einzusetzen.


Ein Beispiel ist das rheinland-pfälzische Familienunternehmen Hofmann Glastechnik in Staudt. So hatte Hofmann bereits seit einiger Zeit den Einsatz von Robotern in Erwägung gezogen, hielt aber eine Automatisierung durch traditionelle Industrieroboter für zu teuer, zu aufwändig und zu schwer integrierbar. Als es für den Familienbetrieb zunehmend schwieriger wurde, qualifizierte Fachkräfte für das Handwerk zu gewinnen und Kapazitäten zu knapp wurden, um Aufträge zu erfüllen, kamen die kollaborierenden Leichtbauroboter von Universal Robots genau rechtzeitig. „In unserer Branche sind wir ein gefragter Partner in Sachen Glas und die Geschäfte laufen sehr gut. Der ständige Fachkräftemangel hat uns jedoch in den letzten Jahren ganz schön zu schaffen gemacht und uns vor Augen gehalten, wie wichtig es ist, das Potenzial unserer vorhandenen Mitarbeiter voll auszuschöpfen. So kam uns die Idee, repetitive Tätigkeiten, wie die Maschinenbestückung, zu automatisieren. Mit den Robotern von Universal Robots haben wir hierfür eine ideale Lösung gefunden“, erklärt Robert Hofmann, Geschäftsführer der Hofmann Glastechnik GmbH.


Treiber zum Einsatz kollaborativer Robotertechnologie war hier der bestehende Fachkräftemangel. Um vor diesem Hintergrund Produktionsprozesse zu optimieren, setzt Hofmann Glastechnik auf die Automatisierung repetitiver, manueller Tätigkeiten. Hierzu entschloss sich die Firmenleitung, zwei kollaborierende Roboter von Universal Robots einzusetzen, die bei der vollautomatischen Serienherstellung von Glasküvetten die Maschinenbestückung übernehmen. Nicht nur, dass die beiden kollaborierenden Roboterarme UR5 und UR10, die nach ihren Nutzlasten in Kilogramm benannt sind, selbstständig die Maschinenbestückung übernehmen – der Einsatz der neuen Technik stabilisiert darüber hinaus auch die Fertigungsprozesse und verbessert gleichzeitig die Qualität der Glaskomponenten: „Als wir das erste Mal die kollaborierenden UR-Roboter für diese Aufgabe einsetzten, haben wir auf einmal Top-Ergebnisse bekommen. Das war ein Quantensprung nach vorne. Die Qualität unserer Glasbauteile hat sich durch Universal Robots enorm verbessert“, sagt Robert Hofmann, Geschäftsführer der Hofmann Glastechnik GmbH. Last but not least werden die Arbeitsabläufe der Mitarbeiter erleichtert. Mit der Investition in die kollaborierenden Universal-Robots-Produkte konnte das Unternehmen aus dem Westerwald seine Effizienz und damit die Produktionskapazitäten im Anwendungsbereich um 50 Prozent steigern. Die Investition in die Roboter hat sich so bereits innerhalb eines halben Jahres amortisiert.


Bewusst hat man sich bei Hofmann Glastechnik für die Produkte von Universal Robots entschieden. Das dänische Unternehmen, das 2005 von Esben H. Østergaard, dem heutigen CTO des Unternehmens, mitgegründet wurde, setzt auf eine neue Generation von Robotertechnologie, die sich neben der leichten Bauweise und den flexiblen Anwendungsmöglichkeiten vor allem durch ein hohes Maß an Benutzerfreundlichkeit auszeichnet. „Die Handhabung der UR-Roboter ist wirklich sehr intuitiv. Hat man einmal die Abläufe und Funktionsweisen dahinter verstanden, sind die Roboter für jedermann bedienbar“, sagt auch Björn Uthe, Abteilungsleiter im Maschinenpark bei der Hofmann Glastechnik GmbH. Sie ermöglichen ein sicheres Arbeiten in vielen Anwendungsbereichen. Innerhalb von zehn Jahren wuchs das Unternehmen exponentiell und verkauft seine benutzerfreundlichen Roboterarme mittlerweile weltweit in über 50 Ländern. Universal Robots, inzwischen ein Tochterunternehmen der Teradyne Inc., hat seinen Unternehmenssitz im dänischen Odense und verfügt zudem über regionale Niederlassungen in den USA, Spanien, Deutschland, Italien, der Tschechischen Republik, China, Singapur, Indien, Japan, Taiwan und Südkorea.

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Fakten

Universal Robots (Germany) GmbH, Baierbrunner Straße 15, 81379 München
Ur.we@universal-robots.com
www.universal-robots.com

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Journalist

Frank Tetzel

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