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Neue Chancen für die Nachhaltigkeit in der Bauentwicklung. ENTWICKLUNG

Nachhaltige Wärmedämmung

Es fällt auf. Immer häufiger sieht man neue Gebäudekomplexe, ob nun ein Bürohaus oder die Filiale einer Lebensmittelkette, die mit einer Holzkonstruktion umkleidet und umhüllt sind. Schön sieht das aus, und eine ideale Wärmedämmung ist es dazu. Holz, dieser seit Jahrtausenden vom Menschen genutzte nachwachsende Rohstoff wird in der modernen Architektur wieder populär. Vor allem auch, weil der Gedanke der Nachhaltigkeit immer wichtiger wird. Nachhaltigkeit in der Bauentwicklung, das heißt Baustoffe zu verarbeiten, die hinterher erneut verwendet oder gefahrlos in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden können. Heimisches Holz ist da ideal, auch weil es zur Minderung des CO2-Ausstoßes beiträgt.

Auch Stroh und Lehm ergeben neue Chancen, vor allem dort, wo sie regional verfügbar sind. Stroh als Zusatzstoff im Lehmputz hat eine hohe wärmedämmende Wirkung und ist am Ende biologisch abbaubar. Der Werkstoff, der das Erscheinungsbild der modernen Architektur mit am stärksten prägt, ist natürlich Glas. Und das besteht zu rund 70 Prozent aus Sand.

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Journalist

Norbert Scheid

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