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Kaserne ökologisch zum Wohnen umgebaut

In unserer hochtechnisierten und durchdigitalisierten Zeit gibt es eine Rückbesinnung, auf klassische Bauweisen und Materialien. Inzwischen beschäftigen sich Architekten beispielsweise mit Lehmbauten und auch das Holz erlebt seit einigen Jahren eine Renaissance. 

Einer der letzten Höhepunkte ist dabei die Anpassung der Hamburger Bauordnung, die den Einsatz der Holzmassivbauweise künftig auch in bis zu sieben geschossigen Wohngebäuden zulässt.  

Eine prägende Rolle als Vorreiter und Denkanstossgeber ist dabei dem Hamburger Projektentwickler DeepGreen mit seinem 2013 errichteten Woodcube, einem fünf geschossigen, CO2-neutralen, Mehrfamilienhaus komplett aus leimfreiem Massivholz, zuzuschreiben. 

Dass es beim Thema Holzbau nicht nur um eine traditionelle Bauweise geht, sondern dass es sich dank der CO2 Einsparungen, Klimafreundlichkeit, Nachhaltigkeit, Lebensdauer, um die zukunftsfähige Alternative handelt, demonstriert der Projektentwickler derzeit bei seinem aktuellen Projekt „Fischbeker Höfe“, bei dem eine ehemalige Kaserne zu Wohnzwecken umgebaut wird. 

Hier werden alle Möglichkeiten moderner Holzbaumethoden genutzt. Die Palette reicht von der Wiederverwertung von Altholz, dass man bei der Renovierung der Kaserne aus dem vorhandenem Dachstuhl gewinnt, und möglichst einem neuen Stoffkreislauf zuführen will, bis hin zu den großzügig zusätzlich errichteten Dachgeschossen aus leimfreiem Massivholz. 

DeepGreen ist ein Projektentwickler, der mit seinen spezialisierten Planungsteams die Wage zwischen ökonomisch sinnvollen sowie gesamtheitlich ökologischen Konzepten auf pragmatische Weise einhält. Dabei nutzt das Unternehmen seine Erfahrungen aus verschiedenen Projekten, die bereits realisiert wurden, beispielsweise den Woodcube in Hamburg oder die Treptower Zwillinge, zwei Siebengeschosser am Schmollerplatz in Berlin.

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Journalist

Frank Tetzel

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