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Manuel Becvar, CEO und Gründer von Importdojo HANDEL

Interview mit Manuel Becvar

Im Interview mit Manuel Becvar, CEO und Gründer von Importdojo

Was ist das wichtigste, das man beim Import-Geschäft mit China beachten sollte?
Man sollte dem Lieferanten aus China unbedingt ankündigen, dass man ihm einen Inspektor schickt. Denn erstens sichert man sich dadurch die Waren und zweitens wird er mehr Obacht geben. Ebenfalls ist sehr wichtig, immer wieder genau klarzumachen, was eigentlich gewünscht wird. Denn oft wechseln die Gesprächspartner, und da kann es schnell zu Fehlern kommen. Wichtig: Immer am Ball bleiben während der Geschäftsabwicklung. Nie einfach mal zurücklehnen und darauf hoffen, dass alles läuft.

Sind bürokratische Hürden ein Hindernis für deutsche Firmen beim
China-Geschäft?
Nein. Aber in der Kommunikation mit Fabriken muss man auf einiges aufpassen: Immer höflich sein, immer professionell arbeiten. Auch sollte man auf stetigen Kontakt Wert legen.

Wie startet man am besten als Neuling in den Handel mit China?
Am besten ist es natürlich, vor Ort zu sein und die lokalen Messen und Fabriken abzuklappern. Auch der Kontakt über das Portal Alibaba ist eine Möglichkeit, ins Geschäft zu kommen. Auch für Anfänger gilt: Immer in Kontakt bleiben mit dem Gegenüber.

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Journalist

Armin Fuhrer

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