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Tim Stollberg, Bauingenieur und Experte für Bauprodukte bei der Schöck Bauteile GmbH ENTWICKLUNG

Drei Fragen an Tim Stollberg über virtuelle Baustellenplanungen

Wozu dienen virtuelle Baustellenplanungen?

Wenn Gebäude nicht nur auf Papier oder am Rechner geplant sondern auch digital errichtet werden, ist es leichter, Kostenschätzungen und Terminplanungen einzuhalten. Alle Baupartner müssen die Daten der einzelnen Bauteile als Datenpaket digital zur Verfügung stellen, damit der Bau zuerst mal im Computer entstehen kann bevor die wirklichen Bauarbeiten beginnen. Die virtuelle Baustelle erleichtert die Planung, senkt die Kosten und erhöht die Planungsgenauigkeit.

Ist das Zukunftsmusik?
Nein, da gibt es schon Beispiele. In Skandinavien, den Niederlanden und in England ist digitale Bauplanung bereits State of the Art. Dies ermöglicht eine bessere Kostenplanung und schafft Transparenz in Großprojekte wie zum Beispiel die Elbphilharmonie in Hamburg oder der Bahnhof Stuttgart 21.

Was heißt das für Firmen?
Sie werden in Zukunft für ihre Produkte auch den Datensatz liefern müssen. Das wird den Unternehmen erleichtert durch den Trend zum Bauen mit standardisierten Elementen. 

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Journalist

Christian Litz

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