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Jan Wolter, Geschäftsführer ASW-Bundesverband UNTERNEHMERTUM

Desinformation kann Unternehmen massiv schädigen

Desinformation in Form von Verbreitung falscher Informationen im Internet ist bereits heute ein Risiko für Unternehmen, weil es als ein sehr kostengünstiges, effektives Mittel der Schädigung betrachtet werden kann. Besonders bei stark konkurrierenden Unternehmen ist diese Bedrohung relativ hoch und kann sich in verschiedenen Bereichen zeigen:

Das Arbeitgeberbild kann auf Bewertungsplattformen und brancheninternen Blogs oder Foren leicht angegriffen werden, was das Anwerben spezieller Talente deutlich erschwert. Durch vielversprechende Anrufe eines vermeintlichen Headhunters oder gar das Zusenden heimlich gemachter Fotos von Familienmitgliedern können Mitarbeiter bei wichtigen Projekten gezielt in ihrer Konzentration gestört werden. Auch Image und Kreditwürdigkeit können durch Falschaussagen leiden.

Manchmal arbeitet die Konkurrenz auch schlicht mit gefakten Klickzahlen und erscheint dadurch in besserem Licht. Die Digitalisierung macht es Angreifern leicht, hilft aber auch den Verteidigern: Denn wenn das Unternehmen sich klug um Prävention und das frühzeitige Erkennen der Bedrohung - auch auf Blogs in Drittländern, sofern es dort Firmenwerke gibt – kümmert, kann es Angriffen gezielt entgegenwirken.

Eine aktuelle Studie finden Sie hier.

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Journalist

Katja Deutsch

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